OnlyOffice in NextCloud mit Ubuntu 16.04 LTS

Einleitung

Hier werde ich versuchen OnlyOffice mit einem laufenden NextCloud Server zu nutzen.

Ich gehe davon aus, dass NextCloud bereits installiert ist. Unter Ubuntu kann das mit dieser Anleitung getan werden:

https://www.linuxbabe.com/cloud-storage/setup-nextcloud-server-ubuntu-16-04-apache-mariadb-php7

Wer Interesse hat, kann ich gerne auch einen Post dafür schreiben. Es gibt aber dazu gute Anleitungen. Einfach googlen. Leider ist dieser Schritt nicht für jedermann. Hier kommt dann doch das Terminal  zum Einsatz.

In diesem Fall wird nur der Document Server installiert, weil wir uns nur für die Office Tools interessieren. Community Server hat noch ein paar Komponenten mehr, wie bspw. Kalender-Dienste. Durch die NextCloud sind bereits diese vorhanden.

Installation

Wir sollten sichergehen, dass folgende Pakete installiert sind:

  • libcurl3
  • libxml2
  • supervisor
  • fonts-dejavu
  • fonts-liberation
  • ttf-mscorefonts-installer
  • fonts-crosextra-carlito
  • fonts-takao-gothic
  • fonts-opensymbol
  • postgresql
  • redis-server
  • rabbitmq-server
  • nodejs
  • nginx-extras

Wahrscheinlich ist davon schon alles installiert, wenn NextCloud läuft. Ausnahme sind allerdings nodejs, die Version ist zu alt:

echo "deb http://archive.ubuntu.com/ubuntu xenial main universe multiverse" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list
curl -sL https://deb.nodesource.com/setup_6.x | sudo bash -

Und schon wird es mit

apt-get install nodejs

installiert.

Auch als root öffnen wir psql und legen Tabellen für onlyOffice an:su postgres -c psql

CREATE DATABASE onlyoffice;
CREATE USER onlyoffice WITH password 'onlyoffice';
GRANT ALL privileges ON DATABASE onlyoffice TO onlyoffice;
\q

Wir sollten noch den Port des onlyOffice Servers ändern:

echo onlyoffice-documentserver onlyoffice/ds-port select 90 | sudo debconf-set-selections

Nun fügen die Paket-Quelle hinzu:

sudo apt-key adv --keyserver hkp://keyserver.ubuntu.com:80 --recv-keys CB2DE8E5
sudo echo "deb http://download.onlyoffice.com/repo/debian squeeze main" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/onlyoffice.list

Damit es keine großen Probleme mit Authentifizierung gibt, wenn onlyoffice installiert wird:

echo RESET onlyoffice/db-user | sudo debconf-communicate onlyoffice-documentserver
echo RESET onlyoffice/db-pwd | sudo debconf-communicate onlyoffice-documentserver

Und drauf damit:

sudo apt-get install onlyoffice-documentserver

Testen von OnlyOffice

Öffnen Sie den Webbrowser und gehen Sie auf die Adresse:

http://yourserver:90

Erscheint die Meldung „Document Server is running“ Glückwunsch! Wir können mit der Integration zu NextCloud beginnen.

Integration with NextCloud

Hier gehen wir als root in das Verzeichnis

/var/www/nextcloud/apps

und laden die entsprechende App herunter:

sudo git clone https://github.com/ONLYOFFICE/onlyoffice-owncloud.git onlyoffice
chown -R www-data:www-data onlyoffice

Jetzt muss diese nur noch aktiviert werden. Dabei muss man sich als Administrator bei NextCloud einloggen. Dann auf das Zahnrad klicken, Apps wählen und unter der Liste der „Disabled Apps“ OnlyOffice aktivieren.

Dann noch die Adresse unter Admin->Basic Settings von dem Document-Server eintragen: http://server:90

 

Das war auch schon alle mit der Konfiguration. Einmal ausloggen und einloggen ist empfehlenswert.

Nun können Office-Dokumente Online bearbeitet werden:

Es sieht ganz nett aus. Ich habe nicht alle Optionen gefunden, die Office bietet, aber die Gängigstigen sind alle drin. Zum Arbeiten kann es gut einsetzen. Ich finde es auch etwas übersichtlicher. Gerade für Anfänger ist das ein Plus.

NetOffice: Office in der Cloud gehört Ihnen!

Viele Menschen, die berufstätig sind, müssen sich in der Regel den Office-Anwendungen stellen.

Das Geläufige dabei ist Microsoft Office, mit den prominentesten aber nicht einzigen Programmen: Word, Excel und PowerPoint.

Ich könnte jetzt Vorträge halten über Open- und LibreOffice. Ich halte es für ein besseres Produkt, aber das kommt auch darauf an, was man damit macht. Ich werde das in einem anderen Post anschneiden. Hier geht es um etwas Größeres.

Weniger bekannt jedoch ist Office 365. Vielleicht haben Sie schon einmal das Konkurrenz-Produkt Google Docs eingesetzt. Falls nicht, müssen Sie sich nicht wundern.

Office 356 – Quelle: gigaom.com

 

Google Docs – Quelle: tommytoy.typepad.com

Um was für Produkte geht es hier eigentlich? Office 365 und Google Docs sind Anwendungen die nicht auf Ihrem Rechner laufen sondern bei dem Anbieter in seiner Cloud. Oftmals geht es dabei um Software as a Service (SaaS).

Software as a Service

Was ist an SaaS so interessant? Brauchen wir es wirklich? Sprechen wir von ein paar Vorteilen:

  • Nur der Server muss die Hardware zur Verfügung stellen. Macht ja Microsoft und Google bereits.
  • Sie gehen mit dem Webbrowser auf die Seite der Anwendung und arbeiten dort.
  • Dadurch ist kollaboratives Arbeiten möglich. Mehrere Leute können an einem Dokument arbeiten.
  • Installation der Software entfällt. Updates werden am Server eingespielt. Jeder nutzt also genau die gleiche Version, Punkt!
  • Durch die zentrale Speicherung der Dokumente, wird die Organisation verbessert. Durch die Arbeitsweise werden die Leute zur besseren Organisation trainiert. Die Tendenz irgendwo Dokumente unzugänglich liegen zu lassen entfällt.
  • Keine Betriebssystemabhängigkeit. Sie brauchen nur einen modernen Webbrowser. Auch können Sie Tablets, Smartphones, egal welches Internet-fähige Gerät einsetzen.

Das klingt nach einer Lösung, die man sofort machen sollte und wundert sich zudem auch, warum die Unternehmen nicht darauf angesprungen sind. Es gibt es einige Probleme, die gravierend sind:

  • Die Daten von Google und Microsoft werden auf Ihren Servern gespeichert. Nicht nur wird Datenschutzgesetz damit verletzt, sondern man ist damit angreifbarer.
  • Die Anwendungen sind noch nicht so reif, wie die normalen Desktop-Anwendungen Counterparts oder doch?

Eigentlich überwiegen doch die Vorteile. Dennoch müssen wir uns den Nachteilen noch stellen. Gerade das Thema NSA und Datenschutz sind in der heutigen Zeit diskussions-bedürftig geworden.

Lösung

Sind Sie der Meinung, dass Google und Microsoft sicher ist und Ihre Daten schützt (kann ja sogar stimmen), dann sollten Sie diese Produkte mal ausprobieren. Gerade wenn Sie mit mehreren Leuten an Dokumenten arbeiten, kann das eine Erleichterung sein. Google macht es sogar kostenlos.

Ich denke aber, dass Sie eher skeptisch sind und sollten vielleicht doch eine Möglichkeit finden Ihre Daten besser zu schützen. Ihre Daten gehören nicht irgendwo in die Welt verstreut, sondern sollten bei Ihnen bleiben und das auch örtlich.

Die Lösung ist ganz simpel: Die Cloud sollte am Ort physikalisch betrieben werden, wo die Daten zu sein haben. Wir brauchen also nur einen kleinen Server (Rasperry Pi kann das auch) und Software, die uns unterstützt.

Ich nehme mir als Experiment das Produkt „OnlyOffice“ vor:

http://www.onlyoffice.com

Damit wird getestet, ob die Vorteile wirklich gewinnbringend sind und ob wir die beiden erwähnten Nachteile in den Griff bekommen.

Im nächsten Post werde ich eine kleine Anleitung schreiben und berichten, wie gut das klappt.

Vielleicht fallen Euch noch weitere Vorteile oder Nachteile ein. Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Das beste Desktop PC Betriebssystem. Gibt es sowas? (Teil 4/4: Linux Forts.)

Bei dem vierten Teil werde ich mich kurz anderen Umgebungen widmen, anschneiden und auf die Hauptdistros eingehen. Ich halte das etwas kürzer, weil ich diese Desktops nicht produktiv nutze, aber durch meine Tests dennoch empfehlen kann.

Zu Teil 3

Mate

Das war früher die Vision von Gnome 2.0 sofern es Vision genannt werden kann. Eine Taskleiste unten und drei Hauptmenüs oben links definieren das Standardlayout. Der Schriftzug „Anwendungen“ der oberen Leiste öffnet ein Anwendungsmenü, das zweite Orte auf dem Rechner (z.B. Dokumente, Bilder, usw.) und das dritte Menü ist für das System an sich (Systemsteuerung, Software Manager, Updates oder sogar Herunterfahren).

Von der Bedienung ist es der Favorit meiner Frau. Es ist sehr simpel gehalten, wird von vielen Linuxianern bewundert, läuft flott und sehr stabil.

Quelle: omgubuntu.co.uk

Wer etwas Klassisches sucht, dass auch an Windows XP erinnert, ist mit dieser Umgebung gut bedient.

Hauptdistros sind Ubuntu Mate und Linux Mint Mate. Ich würde aber zur Ubuntu Variante greifen. Das Software Center von Ubuntu Mate ist eine sehr schöne Kreation und macht viel Spaß zu bedienen.

KDE Plasma (Kool Desktop Environment)

Dies Oberfläche ist ein Biest, denn sie hat extrem viele Optionen. Mein Eindruck ist, dass viele Ideen von Windows und Mac Os kommen, allerdings von allen Ideen, die es jemals gegeben hat. Es ist schwer zu definieren.

Es ist auch ein guter Desktop, allerdings nicht so mein Favorit. Ich finde ihn etwas überladen. Allerdings kann man ihn solange umbauen, bis man das Feeling von Mac OS 10, Windows 95, 98, XP, 10  usw. erhält. Natürlich kann man damit auch etwas eigenes Besonderes erstellen. Von verschiedenen Taskleisten bis hin zu Widgets, bleibt kein Wunsch offen.

Das Standardlayout ist bei den meisten Distros recht harmlos.

Quelle: www.kubuntu.org

Wer sich durch Klicken eine eigene Umgebung konfigurieren möchte, evtl. auch das „Feeling“ von etwas Vertrauten aufbauen möchte, kann es damit machen.

Zu KDE gibt es auch viele sehr leistungsfähige Anwendungen, die KDE selbst gar nicht wirklich benötigt. Ich nutze gerne Kdenlive zum schneiden von Videos. Das mache ich in meiner Gnome-Shell Umgebung. Alles top!

Beste Distro? Kubuntu, KDE Neon oder OpenSuse liegen da ganz weite vorne!

XFCE
Quelle: 2.bp.blogspot.com

Noch eine schöne Desktop Umgebung ist XFCE. Ähnlich zu Mate ist es anpassbar und fast genauso leichtgewichtig. Es fällt mir schwer beide in Sachen Komfort und Bedienbarkeit auseinanderzuhalten. XFCE galt schon immer als leichgewichtig. Wer einen alten Rechner besitzt, dem kann ich XFCE wärmstens empfehlen. Grafische Effekte, Eye-Candies fehlen allerdings komplett. Wie aber alles andere, kann das durch Extra-Software nachgerüstet werden.

Inzwischen ist es fast genau konfigurierbar wie KDE, braucht aber wegen fehlendem Eye-Candy und Grafik-Hardware Beschleunigung weniger Ressourcen.

Allerdings sehe ich auch, dass die Vision von XFCE ein bisschen schwer zu erkennen ist, denn die Oberfläche hat sich seit Beginn gar nicht geändert (1996). Das ist etwas, was viele XFCE Nutzer sehr schätzen: Konservativismus. Wer also auf große Neuerungen wartet, wird hier enttäuscht. Dafür ist es extrem stabil, flott und zuverlässig. Es ist auch das System, welches gerne für Rasperry Pies eingesetzt wird.

Beste Distro? Wer das stabilste vom Stabilen haben möchte, ist bei Xubuntu gut aufgehoben. Zwischen den Versionen gibt es von der Bedienung kaum Unterschiede.

Manjaro ist auch eine gute Distro für XFCE, allerdings als Rolling Distro weniger stabil als XUbuntu.

Budgie

Dieser ist ganz neu und stammt von Entwicklern, die etwas Neues ausprobieren wollen.

Quelle: 1.bp.blogspot.com

Ein Highlight ist die rechte Sidebar für Einstellungen. Es ist eigentlich nicht so spektakulär. Budgie versucht durch das einfache Startmenü und wenigen Optionen Benutzer abzuholen, die etwas Minimales dennoch Frisches möchten. Dafür hat es halt wenige Optionen. Es erfüllt trotzdem die Anforderungen einer Desktop Umgebung.

Es ist ein frisches Projekt. Was kommen wird, ist schwer zu sagen.

Beste Distros sind Solus OS, was sehr jung ist (noch sehr wenig Software-Unterstützung) oder Ubuntu Budgie.

Fazit

Das ist noch nicht alles. Hier gibt es einen Überblick zu einigen Weiteren Desktop-Umgebungen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Desktop_environment

Englische Wikipedia hat mehr zu erzählen. 🙂

Es gibt wirklich sehr viele Desktop Umgebungen und besonders interessant sind die Exotiker, die wirklich etwas ausprobieren, doch aber nicht immer erkannt werden. So bleiben diese den speziellen Linux-Geeks vorbehalten, etwas schade eigentlich.

Ich habe in dieser Reihe der 4 Artikel mal grob angeschnitten, was es so gibt und Ihnen hoffentlich eine Idee gegeben welche Desktop Umgebung für Sie interessant sein könnte. Auch habe ich so neutral wie möglich über Windows und MacOS diskutiert. Ich glaube, heute durch die Spionage sollte man sich wirklich überlegen, ob seine Hardware Software-Giganten überlassen sollten, die einen aussaugen.

Sie müssen sich nicht mit vielen Distros herumschlagen, nehme Sie Ihren Lieblingsdesktop suchen Sie sich die beste Distro aus und schon sind sie dabei.

Dass ich viel Ubuntu empfehle liegt daran, dass der Support am besten ist und wirklich viele Abspaltungen mit der Desktop Umbegung angeboten werden, die wirklich gut funktionieren.

Bei Desktop Linux erhalten Sie hohe Qualität an Software mit der richtigen Distro Ihrer Wahl. Fragen Sie einfach nach, ich berate Sie gerne!

Was ist Sicherheit (für Sie und die EDV)?

Ich möchte nicht groß mit Begriffen herum-werfen, die zum Teil technisch, aber zum Teil leider auch unscharf definiert sind.

Da jeder Mensch eine andere Vorstellung von „Sicherheit“ hat, ist es auch nicht einfach festzulegen was das im IT-Bereich wirklich bedeutet.

Sollte Sie das Thema „Sicherheit“ interessieren, dann lesen Sie weiter. In diesen Dokument werde ich versuchen durch Verständnis das Konzept Sicherheit im IT-Bereich näher zu bringen. Dafür brauchen wir nur ein paar Prinzipien, Augenöffner und Erläuterungen ohne dubiose Fachbegriffe einzusetzen. Ich werde den Leuten zeigen, was wirklich Sicherheit in der IT ist, insbesondere, was das für Sie als Person in diesem Zeitalter bedeutet.

Falls Sie der Meinung sind: „Ich habe doch nichts zu verbergen“, dann tut mir das für Sie Leid, denn dann sehen den Wert in sich selbst und Ihrer Arbeit gar nicht und ich glaube auch nicht wirklich, dass Sie es so meinen. Jeder Mensch hat vertrauliche Informationen. Ihre Daten gehören Ihnen und Sie sollten selber entscheiden können, wer diese Daten erhält und wem Sie verweigert werden.

Fangen wir also beim Alltag an. Was bedeutet für Sie Sicherheit im Alltag?

Im Alltag

Sie haben eine Tür zu Ihrem Haus und Wohnung. Sie schließen diese auf und zu. Ärgerlich eigentlich, wenn man den Schlüssel verliert. Schlüsseldienst ist heutzutage sehr teuer. Sie könnten die Tür aufbrechen und für den Schaden zahlen. Wenn Sie das können, kann das ein professioneller Einbrecher auch?

Je „sicherer“ die Tür ist, desto schwieriger müsste es sein, diese zu öffnen. So soll es ja auch sein!

Warum schützen wir also unser Zuhause vor Eindringlingen? Weil sie etwas wertvolles klauen könnten? Es gibt Menschen auf dieser Welt, die besitzen keine Tür, aber auch keine Wertgegenstände. Somit kein Anreiz für Diebstahl.

Für Ihre Wertgegenstände haben Sie hart gearbeitet. Sie sollten Ihren Besitz beschützen. Wenn Sie das genauso sehen, dann sollten Sie das auch für Ihre Daten tun und sehen, dass keiner diese vor Ihrer Nase einfach weg-kopiert.

Leider ist das in der heutigen Zeit sehr schwierig geworden, denn die meisten Geräte teilen verschiedenen Firmen Ihre persönlichen Daten mit ohne das Sie es merken. Die gute Nachricht ist aber, Sie können sich dagegen wehren.

Regierung beschützt mit Überwachung das Volk

Oft heißt es ja, dass die Daten der Rechner ermittelt werden, weil man nach Terroristen sucht. Ich halte das für eine billige Ausrede der Nachrichten (Fake-News?).

Intelligente Terroristen nutzen Software, mit der sie sich versteckt halten können, auch vor der NSA. Weil genau diese Vorbereitungsmaßnahmen ihnen gelehrt werden, finde ich, dass Sie auch darüber wissen sollten.

Die Daten, die Sie erzeugen, erwirtschaften, usw., die Ideen, die Sie aufschreiben, gehören nicht der Regierung sondern Ihnen! Sie zahlen Ihre Steuern, wie ein jeder braver Bürger. Wenn die Regierung etwas von Ihnen möchte, dann müssen Sie zuerst gefragt werden. So sollte es sein. So muss es (wieder) werden.

Lassen Sie sich nicht aussaugen. Nutzen Sie ein System, das nicht Sie und Ihre EDV kontrolliert, sondern da ist um Sie bei der Arbeit zu unterstützen.

Geld

Leider bin ich kein Finanzexperte, aber ich finde es schon interessant, wie große Banken an die Macht gekommen sind, indem Menschen Ihnen das Geld ausgeliehen haben. Wir haben ja ein oder mehrere Konten, aber wesentlich weniger Bargeld im Vergleich dazu in den Taschen. Da es keine Zinsen mehr gibt, könnten wir auch alles abheben und für uns behalten.

Die Meisten tun das aber doch nicht. Naja, ich mache es nicht, weil ich glaube, dass es eine gewisse Sicherheit in meiner Bank gibt. Ich hebe mein Geld ab oder überweise Beträge online. Zumindest ist bis heute immer noch das Vertrauen dar. Der Zwang ist auch dar, weil die Firmen für Gehälter eine Bankverbindung verlangen. Dabei hört es aber auch nicht auf. Ohne Bankverbindung ist man in Deutschland stark eingeschränkt, finde ich.

Wie in Zukunft mit Geld umgegangen wird, ist noch ungewiss, aber der Trend zu bargeldlosen bezahlen wird immer stärker. Ob das gut ist, weiß ich nicht. Man munkelt, dass Banken und Regierungen, die volle Kontrolle über die Finanzen der Menschen erlangen wollen.

Ich möchte das Thema auch nicht weiter vertiefen, dennoch finde ich es beängstigend, dass die meisten Banken Windows Betriebssysteme (Gerne auch mal XP) am laufen haben, was von der Sicherheit im Vergleich zu Alternativen deutlich schlechter ist.

Warum Windows nicht sicher ist, schneide ich sofort an…

Windows

Ich lese so Slogans wie „Das bislang sicherste Windows“ oder „Sicherstes Windows aller Zeiten“. Damit ist Windows 10 gemeint.

Kommen wir zurück zu „Sicherheit“ und was es bedeutet. Für die Firma Microsoft mag Windows sicher sein, weil Maßnahmen im Code stecken, die dafür sorgen, dass Angriffe von Hackern abgewehrt werden. In der Theorie funktioniert das auch teils. Komisch, dass immer noch Kaspersky und Co. Produkte andrehen, wenn Windows angeblich so sicher ist, aber lassen wir das mal so stehen.

Sicherheit für Sie? Wie wir bereits wissen, nimmt sich Microsoft das Recht heraus, Ihre Webcam zu nutzen, Ihr Mikrofon abzuhören und sogar auch Mausbewegungen und Tastatureingaben mit-zuschneiden. Angeblich soll dadurch das Produkt verbessert werden. Sind Sie jetzt ein Versuchskaninchen?

Ich halte eine Software, die Ihre Kunden unaufgefordert ausspäht für unsicher. Sie ist unsicher, weil sie nicht Sie vor Datenklau schützt. Eine gute Software macht das, was Sie Ihr mitteilen und nicht mehr. Wenn Sie von guter Qualität ist, dann führt Sie die Aufgaben so aus, wie Sie es wünschen. Dabei darf nicht mehr gemacht werden. Möchten Sie einer Firma Feedback mitteilen, dann muss das freiwillig sein.

Zwang von Updates ist dabei auch ein großes Thema. Sie können Windows nicht ohne Aufwand daran hindern sich zu aktualisieren. Warum macht es das gegen Ihren Willen? Sie werden dazu gezwungen! Dann haben Sie ein Update, und plötzlich funktioniert die Netzwerkkarte nicht mehr. Das ist weder sicher noch zuverlässig. Ich stelle mir die Frage, warum müssen Sie sich das antun. Für ein Betriebssystem, wofür Sie sogar Geld bezahlt haben. Das ist echt ein Witz!

Ich bin mal direkt. Seit dem NSA-Skandal von 2013 haben sich einige Firmen verraten. Ich halte es für ein Unding! (Vielen Dank Snowden für die Aufklärung!)

Und genau diesen Firmen sollten Sie nach Möglichkeit aus dem Weg gehen. Es gibt genug Menschen und Lösungen, auch hier in Deutschland, denen das bewusst ist und sich dagegen wehren. Unsere Regierung scheint dafür noch wenig Verständnis zu zeigen.

Quelle: pureinfotech.com

„Windows 7/8 spioniert aber nicht“, heißt es. Dass Windows 10 viele Abhörfunktionen hat, schockierte einige Menschen und fiel deshalb auf, weil die Optionen zum Abschalten angeboten wurden. Leider muss ich aber Windows 7/8 Nutzer enttäuschten. Die Gratis-Upgrades von Windows 10, die für ein Jahr von MS angeboten wurden,  führten zu der Überraschung, dass kaum Menschen es haben wollten. Also hat Microsoft durch Updates bei W7/8 dafür gesorgt, dass trotzdem abgehört wird. Ich glaube bei Windows XP, gibt es diese Abhörfunktionen nicht: http://thehackernews.com/2015/08/windows-spying-on-you.html

Bei Apples MacOS bin ich mir nicht sicher, aber da die Firma der NSA auch Daten über PRISM abgibt, sollte man auch hier nicht vertrauen.

Was können wir also dagegen tun? Ich kenne ein paar Lösungen! Erlangen Sie Kontrolle über Ihren Rechner zurück indem Sie das Betriebssystem wechseln.

Ich werde jetzt ein paar Aspekte kurz anschneiden. Möchten Sie mehr über das Thema wissen, fragen Sie einfach nach. Sie können auch in diesem Blog einen Kommentar hinterlassen.

Linux

Kann Linux nicht auch spionieren? Tatsächlich wurde Torvalds gefragt, ob er Hintertüren dafür einbaut. Das hat er abgelehnt, doch hier ist ein Punkt, weswegen das selbst mit seiner Zustimmung nicht funktionieren würde. Der Kern von Linux wird von einer großen Gruppe von Entwicklern gepflegt. Einige dieser haben Ihre moralischen Werte und beobachten genau, was in den Quellen passiert. Sollte einer auf die Idee kommen, Hintertüren einzubauen, gibt es eine Kopie der Quellen, wo diese Hintertür wieder entfernt wird, denn es wird immer die Person geben, die das nicht möchte. Bei Linux würde das sehr schnell auffallen und der Name wäre verdorben. Ein besseres/sicheres Produkt würde es ersetzen. Merken Sie etwas? Hier geht es um echte Qualität! Das bedeutet, das System macht, was Sie sich wünschen und nichts anderes. Es ist für den Benutzer da nicht für eine Firma. Linux und die ganze Gemeinschaft lebt genau davon. Sie lebt von Transparenz, Qualität und somit Sicherheit.

Und genau deswegen ist Linux auch das Richtige für Sie. Windows ist für niemanden eine gute Wahl. Es ist Zwang, den man entkommen sollte. Ist man dem entkommen und kann der Gesellschaft trotzdem beitragen oder sich produktiv in seiner Firma entfachten, dann wird das Leben automatisch viel lässiger. Keinen unerwünschten Datenklau, keine Viren, keine Ressourcenverschwendung von Software (Anti-Virus), die Sie nicht wirklich brauchen. Sie erhalten Software, die nur genau das tut, was Sie möchten und nicht mehr. Hier ist übrigens noch ein netter Beweis:

Ubuntu ist zwar gut, aber von der Bedienung etwas ungewohnt, wenn man Windows immer gewohnt war. Falls Sie aus der Windows Welt kommen, kann Ich Ihnen Linux Mint ans Herz legen. Dazu mehr hier:

http://www.steinzone.de/wordpress/index.php/2017/06/11/das-beste-desktop-pc-betriebssystem-gibt-es-sowas-teil-3-linux/

Ich helfe bei der Wahl gerne weiter. Schreiben Sie mich an. Ich möchte den Menschen helfen, aus dieser IT-Sinnlosigkeit zu entkommen. Lassen Sie sich befreien.

Wenn es für Sie eine Lösung gibt Linux am Arbeitsplatz einzusetzen, bei der Sie mindestens genauso gut arbeiten können, dann werden Sie schnell merken, dass die Arbeit am PC viel mehr Spaß macht. Suchen Sie nach der oder anderen Lösungen.

Linux am Arbeitsplatz ist die eine Variante um sein System besser abzusichern, aber nicht die Einzige. Das Thema Cloud möchte ich für Sie noch kurz anschneiden.

Cloud

Wir waren bei „Sicherheit“. Was soll jetzt die Cloud damit zu tun haben? Nun, die Frage stellt sich sobald Ihre Daten in Verbindung mit einer Cloud kommen. Was ist also wirklich eine Cloud?

Der Begriff ist sehr unscharf definiert. Auf gut Deutsch ist es Luft mit gesättigten Dampf. Das Wasser sind die Daten, die von Ihren Geräten in die Luft gehen und zur Wolke heranwachsen. Man kann es so sehen. Laden Sie Daten herunter, findet eine Kondensation statt. 😉

Eigentlich ist eine Cloud ein ganz nettes Konzept, denn Sie lagern die Daten an einer zentralen Stelle und können mit jedem Gerät die abrufen. Eigentlich ganz sinnvoll und selbsterklärend. Es ist nicht komplizierter als genau das.

Heutzutage haben die Menschen mehrere Geräte (PCs, Tablets, Smartphones) um Ihre Daten zu bearbeiten. Das klassische Beispiel sind Emails. Ein Email-Server kann als Bestandteil einer Cloud gesehen werden.

Kommen wir zu dem Problem. Wo liegt diese Cloud (Server, der Ihre Daten zur Cloud verarbeitet)? Naja, das ist eigentlich auch nicht klar, weil Firmen wie Google, Apple, Microsoft, usw. große Serverfarmen besitzen. In Verbindung mit einem Ihrer Online-Konten (Onedrive, iCloud) liegen dann die Daten Irgendwo in riesigen Datenzentren und werden durchgeleuchtet, sofern die Firma den Bedarf dazu sieht.

Möchten Sie diese Technologie nicht sinnvoller nutzen? Sie habe zu Hause doch auch einen Briefkasten, oder? Wie wäre es mit einer eigenen Cloud? Sie können diese Cloud nach Ihrem belieben konfigurieren (lassen) und dafür sorgen, dass diese über das Internet auch von außen zugänglich ist (sofern sie das wollen). Ein Rasperry Pi (https://www.raspberrypi.org/) reicht meistens schon aus, um eine private Cloud zu haben, bei der Sie die Daten unter Kontrolle haben und vor dem Internet wegschließen können. Es ist klein, verbraucht maximal soviel Strom wie ein Modem oder Router der Telekom und kann dazu noch Ihr privates Netzwerk überwachen.

Sehen Sie das Beispiel Emails: Die Emails, die Ihnen geschickt werden landen direkt auf Ihrem Cloud-Server. Sie bleiben nicht im Internet, wie bei GMX oder Freenet und Co. sondern Sie befinden sich wirklich bei Ihnen zu Hause. Jetzt können Sie mit Ihrem Gerät die Mails abrufen, aber der Zugang geht auf Ihren Cloud-Server. Der Abruf ist sogar viel schneller und dadurch, dass die Emails in Ihrem Netzwerk zu finden sind. Der ehemalige Email-Provider kann also damit nicht mehr einfach in Ihre Post reinschauen, wenn Ihm danach ist. Außerdem ist es auch ausfallsicherer, denn wenn Sie mal nicht ins Internet kommen, ist der Server trotzdem noch da und Sie kommen an Ihre Emails.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Dateien, Kontakte, Termine. Speichern Sie alles in der Cloud und es ist wirklich dort, wo Sie es haben möchten und nicht irgendwo anders.

Das war es mit meinem kleinen Exkurs. Ich hoffe einigen Menschen die Augen geöffnet zu haben und freue mich jederzeit über interessante Diskussionen zu diesem Thema.