Manjaro: Applying Updates while shutting down the system

I really like Manjaro. The combination of always up-to-date software packages and the high stability, thanks to the Manjaro team (especially Philip Müller), really ensure a stress-free workflow.

I use the stable channel (that’s the default) and am still happy to get very fresh packages (latest and stable). With very few exceptions, there are problems but these are minor. I can also confirm those issues have been decreasing lately.

Meanwhile, I have recommended it to other people and they also are using it.

The big advantage of Manjaro’s updates is that they are applied in small increments. So there is not really a distinction between updates (small security patches) and upgrades (major changes). Talking about ongoing updates; Unlike Windows or distros such as Ubuntu, where both terms are kept apart and the upgrades are jumps with added pain.

But Manjaro has a disadvantage that always strikes. You can work with the system, run the updates (when else should you do it?), but the system changes in the background and the user notes that at one point or another. This of course leads to an experience that is not nice.

However, with Manjaro, major updates are incorporated in less time. This can be annoying for a normal user.

So why not keep the updates running while system is shutting down? It has two advantages:

1.- The user does not have to worry about updates all the time.

2.- Since the updates do not run in the background, but only at the shutdown process, the user does not have to tackle messed up situations.

By the way, distros like Fedora and Ubuntu do it, but with certain bigger updates. The computer is subsequently booted up, updates are applied and shut down immediately.

Here’s how to extend this functionality in Manjaro. It should be noted that this process has often been criticized by the Manjaro community. The expectation is to always take time for the updates and also to read news about the packages (Similar to Arch Linux). But I can understand that some people do not want to do that. I’ve been using Manjaro for over three years and believe these automatic shutdown updates are not a problem. I’ve never broken my system with Manjaro updates.

However, it is not excluded that something would go wrong. Therefore I recommend a snapshot backup with timeshift, so you can quickly restore an old state in cases of failure.

Thanks to Systemd (installed by default) this is not a big problem. Under the directory /usr/lib/systemd/system-shutdown/ a script can be created, which executes the updates automatically. All we have to do is make sure that the package manager Pacman runs.

sudo nano /usr/lib/systemd/system/unattendedUpdates.service

Now we fill the file with content like this:

[Unit]
Description=Unattended Updates

[Service]
ExecStop=/usr/bin/pacman -Syuq --noconfirm
RemainAfterExit=yes
TimeoutStopSec=7200
KillMode=process
Killsignal=SIGINT


[Install]
WantedBy=multi-user.target

Save (with ctrl + o, ctrl + x) and activate it in systemd:

sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl start unattendedUpdates
sudo systemctl enable unattendedUpdates  

By the way: The value 7200 corresponds in seconds to the maximum time given to the updater. In that case, the process will take a maximum of 2 hours. This is a lot of time. On my system, larger updates take about 10 minutes (with SATA SSD). Such process should not take longer. With that strategy if the updater stalls for some reason, the machine still gets to shut down.

Now all updates (except AUR) should be applied at shutdown. Good luck!

Mozilla Thunderbird als vollwertige Office-Lösung?

Erstmal Euch allen ein frohes neues Jahr und viel Erfolg und Gesundheit im frischen 2019!

Einleitung

Wenn es um Produktivität geht, stehe ich des Öfteren vor der Debatte, ob für die allgemeine Organisation Microsoft Outlook es Wert ist einzusetzen.

Als Software finde ich MS Outlook nicht schlecht. Als Teil der Office-Komponenten und Groupware-Lösung ist es in Ordnung. Ich sehe nur zwei große Nachteile:

1.- Kein CalDav, CardDav oder GroupDav Support. Zumindest lässt sich das mit Plugins, wie https://caldavsynchronizer.org , beheben. Warum ich das als Problem sehe, hängt mit dem propietären MS Exchange zusammen. Zahlreiche Firmen investieren in die Weiterentwicklung von Plugins, um manche Probleme zu umgehen und am Ende ist die Qualität eher im Mittelmaß. Es ist für Entwickler viel schwieriger Wünsche anzupassen, wenn die Software geschlossen ist.

2.- Läuft nicht unter Linux. Da ich Windows meide, ist das ein Problem für mich und alle Linux User. Zwar kann man dem mit Virtueller Maschine oder Wine Abhilfe schaffen, doch ich habe diese Programme lieber nativ, denn ich sehe Sie als Hauptarbeitswerkzeuge. Sie müssen ohne Kompromisse oder Umwege effizient laufen.

Thunderbird als Ersatz?

Thunderbird ist eigentlich nur ein Mail-Client. Es gibt viele Mail-Clients und MS Outlook bietet einiges mehr als nur Emails, denn es handelt sich um eine Groupware-Anwendung, welche zusätzlich Kalender und Addressbücher zur Verfügung stellt. Alles so schön integriert, dass man dort Kundenkontakte, Mailing und Terminverwaltung wunderbar managen kann. Um Outlook in einer Firma zu vernetzen wird i.d.R Microsoft Exchange eingesetzt.

Allerdings ist Mozilla Thunderbird genauso wie Firefox mit einen Addon-System ausgestattet. Über die Jahre ist das Addon „Lightning“ entstanden und hat sicher immer enger in das TB-Ökosystem integriert. Beim Download von Thunderbird ist es direkt mit dabei. Man kann also nicht nur Mails schreiben, sondern Termine organisieren. Durch die Unterstützung von Caldav, kann ein Kalendar-Server mit-eingebunden werden. Ich nutze dafür die Nextcloud, denn sie bietet genau dieses Feature. Für Unternehmer würde ich doch noch SOGo nehmen, denn es bietet eine komplexere Verwaltung der Terminberechtigungen an.

Auch ist ein Addressbuch dabei, doch diesem fehlen einige Features, wie bspw. eine Carddav-Verbindung zu einem Server. Nextcloud und SOGo bieten in gleicher Weise Carddav an.

Sie können übrigens mit Apple Geräten oder Android diese Protokolle einsetzen. Die Opensource-App-Vielfalt ist in den letzten Jahren wirklich groß geworden. Ich nutze für mein Handy https://www.davx5.com. Egal ob ich Termine oder Kontakte am Handy oder am Rechner hinzufüge, es wird alles von allem über die Nextcloud synchronsiert.

Zurück zum Thema Addressbuch in Thunderbird: Das Einzige Thunderbird-Addon, was ich noch installiere ist https://addons.thunderbird.net/de/thunderbird/addon/cardbook. Damit ist aus meiner Sicht die Suite komplett und steht dem Outlook nichts mehr nach.

Installationsvorgang

Im Thunderbird geöffnet, lässt es sich komfortabel suchen. Dabei Klicken Sie auf das Sandwich-Menü

Wählen Add-ons und in der Verwaltung tippen Sie „cardbook“ ein. Dort wird es dann hinzugefügt:

Starten Sie Thunderbird neu, und schon haben Sie ein paar neue Knöpfe in der Werkzeugleiste:

Achten Sie nur darauf, das alte Addressbuch von TB ist immer noch vorhanden. Ich würde den Knopf für diesen entfernen. Das geht indem Sie mit rechter Maustaste in die Werkzeugleiste klicken und auf „Anpassen“ gehen:

Nach der Installation des Add-ons haben Sie bereits drei Vorteile:

1.- Die Adressbücher werden in gleicher Weise, wie der Kalendar, in einem Reiter angezeigt. Ich finde das viel übersichtlicher. Auch die Schnellsuche in Kontakten bei der Verfassung einer Email, gehen Hand in Hand. Lästiges Browsen im Adressbuch entfällt komplett.

2.- Die Einstellmöglichkeiten an den Kontakten ist viel größer. Sie können sogar Geburtstagserinnerungen anzeigen lassen, wenn Thunderbird gestartet wird.

3.- Sie können sich mit einen CardDav-Server verbinden und die Kontakte synchronisieren.

Verbindung mit einem CardDav-Server

Wie auch bei Caldav, benötigen sind einen Link. Dabei müssen Sie im Reiter „CardBook“ ein neues Adressbuch hinzufügen und wählen „Im Netzwerk“:

Jetzt gehen Sie auf den Nextcloud-Server und holen sich die URL des Addressbuchs:

Im Thunderbird Cardbook-Assistenten zurück-gewechselt, fügen Sie die URL ein:

Natürlich müssen Benutzername und Password vom Nextcloud-Account eingetragen werden.

Sollte der Test des Accounts bestehen, wird im Cardbook ein neues Adressbuch mit den Einträgen vom Nextcloud-Server angezeigt.

Fazit

Ich bin immer offen für Alternativen. Gnome Evolution ist eine weitere Anwendung, die dem Outlook sehr nahe kommt und ebenfalls Termine und Kontakte verwaltet.

Mir persönlich gefällt der Umfang von Thunderbird bisschen besser und ich kann bestätigen, dass zahlreiche Firmen und Lehrstühle das Produkt erfolgreich einsetzen ohne etwas einzubüßen.

Da die Addons von Thunderbird in Javascript entwickelt werden, kann jeder mit bisschen Programmiererfahrung eigene Add-ons bauen und evtl. so spezielle Bedürfnisse einer Firma entgegen kommen.

Das CardBook Addon nutze ich jetzt seit fast einem Jahr und bin damit sehr zufrieden. Das Addon wird von der Gemeinschaft gepflegt, so dass bei TB-Updates auch dieses mit aktualisiert wird.

Screen Tearing unter Manjaro Linux Gnome

Screen Tearing ist ein Effekt den man gut erkennt, sobald im Bild viel Bewegung stattfindet. Man erkennt es nicht immer bzw. nicht immer sofort, wenn man mit statischen Fenstern auf einem Desktop System arbeitet.

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Screen_Tearing

Zum Testen eignet sich das Abspielen eines Videos. YouTube hat auch ganz nette Testbilder, wie folgendes:

Stellen Sie dieses Video auf Vollbild und dann erkennen Sie den Effekt, sofern Sie überhaupt von dem Problem betroffen sind.

Unter den Linux Distros gibt es viele Lösungen und es ist stark von der Hardware abhängig. In diesem Artikel zeige ich, was unter Manjaro getan werden kann, sobald es auftaucht.

Achtung: Hier handelt es sich um eine Nvidia Grafikkarte. Mit AMD/Intel Graphik-Chipsätzen gibt es andere Lösungen.

 

Lösung unter Manjaro

Der Große Vorteil bei Manjaro mit propiertären installierten Treiber ist, dass man ohne Neustart das Tearing sofort loswird. Allerdings bleiben die Einstellungen nicht permanent und System-übergreifend. Folgendes Video zeigt, wie man die Einstellung permanent bekommt:

Auch wenn man Screen Tearing durch einfaches Fensterschieben nicht wahrnimmt, sollte man testen ob das Problem vorhanden ist. Das Gehirn nimmt im Unterbewusstsein einiges mehr wahr. Solche Artefakte zu entfernen machen das Arbeiten am Bildschirm deutlich angenehmer.

Help, my Linux Desktop hangs!

This might not happen often nowadays but sometimes the desktop gets frozen and you have no idea how to unfreeze it. It is especially frustrating when you have unsaved work and you see no other option than to restart losing on things you were working on.

Depending on what software runs with Linux there are different things you can do.

What about Windows?

Of course there is the task manager where you can dive in. When a program does something weird, just kill it. I usually right-click on the taskbar and select „Task Manager“. If that does not work just press CTRL+ALT+DEL and select „Task Manager“ from there. If that does not work anymore, so to say you have no access to these options, you might have to restart the system. I don’t know about any other method on Windows. Maybe you have an idea.

Now let’s get to Linux, there you can do a lot more.

Different strategies

First of all, if your system suffers often under such problems and you bother with it, you might want to try a different Distro or maybe even another operating system. Remember, there exist more stable distros and more experimentational ones. Of course Linux is not for everyone and not the only option.

Also software developers should be accustomed to the fact that operating systems might eventually break, because some performed operations yet to become stable in the being developed code have still a way there. If you have unprotected access somewhere to the hardware because you require it to be so, you should not be surprised if the operating system doesn’t take it that nicely.

Knowing different methods

I consider it useful to have a mix of different methods you can try out for some more confident usage. The goal of this article is to show what different things you can do under Linux when your system does not react anymore.

Know your Desktop Environment

Personally I like to have a quick access to something like a Process Manager, where I am able to kill processes that might become problematic.

If you use Ubuntu, Linux Mint or something with the Gnome Desktop it is called gnome-system-monitor what gives the control over the processes being executed. I also recommend having a watch over the system resources always visible so you can react fast enough by opening the system monitor and killing the process whenever required. Under Gnome I use this extension:

Gnome system monitor

By opening the menu and just clicking on System Monitor… I get it opened. Also this extension has a lot of customization options, highly recommended.

For KDE Plasma there exist similar tools and the KSystemGuard does a good job there. You can also use it on Gnome but it is not recommended. It really belongs to KDE Plasma.

No reaction if I click on something

That situation might many people lead to give up, but there is a lot more you can try out. If only Gnome shell is frozen maybe other programs still run fine. There is a keystroke, try ALT+F2 and put the letter ‚r‘ into the box displayed. This restarts the gnome shell entirely, but the running programs remain open. It brings the system back into a more stable state.

Nothing in the Desktop Environment works anymore

If you cannot click on elements and the keystroke with ALT+F2 leads to no reaction, then you might need to get deeper. Linux is not all about desktop environments. The programs might be running in the background and if only a small component is hindering the process we only might have to kill it and go back.

Try to change the TTY (Terminal TYpe). That means, change to a console where you can type commands. Don’t worry, there not much typing to be done. On most systems you have the graphical interface (X or maybe Wayland) opened which is where you are now, mostly TTY2 (or TTY7 on older systems). Let’s change to TTY3 with CTRL+ALT+F3. You might be greeted with Login. Type in your username and password so you get a prompt.

If you have not done already, install htop. Under Ubuntu-like Systems (also Mint) you do this with

sudo apt install htop

Let it install if not done already and start that process manager with just typing

htop

and you will see something like a console based windows which can be controlled using the arrows keys and the functional keys (F1-F10) for commands. Above the list you see how much load you have on your cores and how much memory is used in total.

With F9 you can kill the currently selected process. The processes at top of the list are those which take most of the CPU. You can sort the list differently or even show process trees. High CPU is a good indication where to look at, if your system behaves funny. Selecting the suspicious process (yes, it can even be Firefox if you have a cryptomining site with strange JS code running) and pressing F9 will open a list of signal to send. If you want to kill the process radically, you can choose 9 – SIGKILL and the kernel will kick this process out of the ecosystem.

Now if you see that the CPU or memory consumption lowered and you think it might have been the process making the desktop get frozen, you might want to switch back to the graphical interface. You can do that by just pressing CTRL+ALT+F2 (or CTRL+ALT+F7 on older systems).

If you were right the Desktop might be responsive again. If that did not help you can go back pressing (CTRL+ALT+F3) and will see that the htop instance still running and usable. Just continue looking what it could be and kill more problematic processes.

If everything is back to normal, you should consider that the TTY3 is a second session you opened. By quitting htop (Pressing F10) and typing exit as command the console session gets closed. I like to forget that session afterwards and when the PC is being shutdown later on you might get a message asking you if the other session should be closed also. Nothing to worry about.

No Reaction even after Switching TTY

I have no idea what to do then. Sometimes SSH can help if the kernel is active using another computer in the same network but if you are not even able to login, that might not work. In such cases you might have to really reboot the machine even cold hearted turning it off.

I do not remember having such situation under Linux but I know it can happen. I had kernel panics with hardware which was defective but only when booting. Still though such freezes can happen when the system is already running and at bad state somehow.

What else?

Here is a nice discussion and more hints by other developers:

https://askubuntu.com/questions/455301/how-to-restart-gnome-shell-after-it-became-unresponsive-freeze/496999

Conclusion

If I debug into certain breakpoints in some application code which uses Qt libraries using the QtCreator as debugger frontend, I sometimes manage to freeze my desktop. But everything else really is running. The problem is mostly that sometimes Qt lib tries to pull all my events, so I cannot do a thing anymore using the Desktop Environment. This a situation where changing the TTY and killing the GDB instace stabilizes the Desktop back again. QtCreator gets a bit weird, but after some seconds it finds out GDB was killed and everything is fine again. You can continue working normally… 🙂

There is no perfect system but it is incredible what CPU power houses we have today. I hope these small hints help you having your system under control even in those infamous situations.

 

Genervt von Werbeanrufen? Ein paar Lösungen gibt es schon…

In letzter Zeit hat ein Magazin mich mit nervigen Anrufen mehrmals belästigt. Das kam zustande, weil in einer Zeitung ein Inserat über meine Dienstleistungen rein-gestellt hatte.

Dazu kann die Zeitung nichts, die Magazine lesen halt solche Anzeigen und sehen die Inserenten als potentielle Kunden. Das ist ja auch okay, solange Sie freundlich nachfragen. Fangen Sie aber an mehrmals anzurufen und versuchen einen etwas aufzuschwatzen, hört der Spaß auf.

Und jetzt kommt mir da so ein Gedanke… Hier ein paar Tipps wie man nervigen Anrufern den Wind aus den Segeln nehmen kann.

Firmen, die einem auf die Nerven gehen müssen inzwischen die Nummer übertragen, andernfalls machen Sie sich strafbar. Zeigen Sie ruhig solche Kandidaten an. Für unterdrückte Nummern allein kann bis zu 10.000 Euro Strafe gezahlt werden.

Warum teile ich dieses Wissen mit der Welt? Ich denke, man muss nervenden Unternehmern zeigen, dass unseriöses Werben nicht zum Erfolg führt.

Das ist übrigens meine Art, wie ich mit Anrufern umgehe und halte mir damit ein paar Betrüger vom Hals.

Nummern Organisieren

Als erstes würde ich keine Nummer annehmen, die nicht bekannt ist. Glücklicherweise funktioniert das mit den meisten Telefongeräten ganz gut, denn Sie können bekannte Nummern als Kontakte abspeichern. Also, organisieren Sie Ihre Kontakte und gehen Sie einfach nicht an unbekannte Nummern dran. War der Anruf wichtig, können Sie immer noch zurückrufen.

Nummer Identifizieren

Hat eine unbekannte Nummer angerufen, würde ich diese zuerst suchen. Ob Sie es glauben oder nicht, mit Google kann man auch Telefonnummern suchen. Eine darunter gefundene Seite ist nicht selten http://anruferauskunft.de . Taucht dort die Nummer auf und wird als unseriös eingestuft, dann sollten Sie auf keinen Fall zurückrufen. Jetzt haben Sie es in der Hand. Falls die Nummer nicht identifiziert werden kann, dann mal zurückrufen.

Stellt es sich dennoch als unseriös heraus, sollten Sie die Nummer auf einer dieser Seiten melden und dann über Ihr Gerät blockieren. Jetzt kann es natürlich sein, dass die unseriöse Firma sie nochmals versuchen wird anzurufen, dann heißt es: Nummer sofort blockieren!

Blockieren der Telefonnummer

Hier kommt es auf die Hardware an, die Sie verwenden. Ich werde zeigen, wie Sie Anrufe über eine AVM FRITZ!Box blockieren können. Es ist mein beliebter Ansatz, weil diese direkt mit der Telefonleitung verbunden ist. So kommen diese Nummern gar nicht erst ins Heimnetzwerk.

Loggen Sie sich über den Webbrowser auf die Fritzbox ein. In der Regel öffnen Sie den Link http://fritz.box

 

„Telefonie“ wählen, dann auf „Rufbehandlung“ gehen. Jetzt klicken Sie auf „Neue Rufsperre“, und tragen die Nummer ein. Damit haben Sie dann Ruhe.

Sie können natürlich auch Ihren Telefon-Provider anrufen und bitten bestimmte Nummern sperren zu lassen. Ich halte es aber für besser es direkt selber tun zu können.

Wenn Firma die Nummer ständig wechselt…

Das ist leider ein Problem, wofür ich keine Lösung habe. Denken Sie aber auch daran, dass das Wechseln der Nummer den Firmen Arbeit macht und denen Geld kostet. Mir ist es nicht mehr so oft vorgekommen, dass Firmen die Nummer wechseln.

Das Eintragen der Rufsperre in der FRITZ!Box ist ganz nett, allerdings auch ein bisschen aufwändiger als es direkt an einem Telefon zu machen. Vielleicht gibt es eine bessere Möglichkeit. Lassen Sie mich es wissen.

Wehren Sie sich gegen Betrüger! Mit der heutigen Technologie und Transparenz des Internets ist das eigentlich kein Problem mehr.

Natürlich gibt es andere Bedrohungen im Internet. Umso wichtiger ist es das Heimnetzwerk zu schützen. Die Hardware von AVM ist wirklich gut. Ich bin mit meiner FRITZ!Box nach wie vor zufrieden.

Was meinen Sie zu dem Thema? Fühlen Sie sich auch öfters von unseriösen Firmen belästigt? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar. Ich freue mich immer auf Feedback.

NetOffice: Office in der Cloud gehört Ihnen!

Viele Menschen, die berufstätig sind, müssen sich in der Regel den Office-Anwendungen stellen.

Das Geläufige dabei ist Microsoft Office, mit den prominentesten aber nicht einzigen Programmen: Word, Excel und PowerPoint.

Ich könnte jetzt Vorträge halten über Open- und LibreOffice. Ich halte es für ein besseres Produkt, aber das kommt auch darauf an, was man damit macht. Ich werde das in einem anderen Post anschneiden. Hier geht es um etwas Größeres.

Weniger bekannt jedoch ist Office 365. Vielleicht haben Sie schon einmal das Konkurrenz-Produkt Google Docs eingesetzt. Falls nicht, müssen Sie sich nicht wundern.

Office 356 – Quelle: gigaom.com

 

Google Docs – Quelle: tommytoy.typepad.com

Um was für Produkte geht es hier eigentlich? Office 365 und Google Docs sind Anwendungen die nicht auf Ihrem Rechner laufen sondern bei dem Anbieter in seiner Cloud. Oftmals geht es dabei um Software as a Service (SaaS).

Software as a Service

Was ist an SaaS so interessant? Brauchen wir es wirklich? Sprechen wir von ein paar Vorteilen:

  • Nur der Server muss die Hardware zur Verfügung stellen. Macht ja Microsoft und Google bereits.
  • Sie gehen mit dem Webbrowser auf die Seite der Anwendung und arbeiten dort.
  • Dadurch ist kollaboratives Arbeiten möglich. Mehrere Leute können an einem Dokument arbeiten.
  • Installation der Software entfällt. Updates werden am Server eingespielt. Jeder nutzt also genau die gleiche Version, Punkt!
  • Durch die zentrale Speicherung der Dokumente, wird die Organisation verbessert. Durch die Arbeitsweise werden die Leute zur besseren Organisation trainiert. Die Tendenz irgendwo Dokumente unzugänglich liegen zu lassen entfällt.
  • Keine Betriebssystemabhängigkeit. Sie brauchen nur einen modernen Webbrowser. Auch können Sie Tablets, Smartphones, egal welches Internet-fähige Gerät einsetzen.

Das klingt nach einer Lösung, die man sofort machen sollte und wundert sich zudem auch, warum die Unternehmen nicht darauf angesprungen sind. Es gibt es einige Probleme, die gravierend sind:

  • Die Daten von Google und Microsoft werden auf Ihren Servern gespeichert. Nicht nur wird Datenschutzgesetz damit verletzt, sondern man ist damit angreifbarer.
  • Die Anwendungen sind noch nicht so reif, wie die normalen Desktop-Anwendungen Counterparts oder doch?

Eigentlich überwiegen doch die Vorteile. Dennoch müssen wir uns den Nachteilen noch stellen. Gerade das Thema NSA und Datenschutz sind in der heutigen Zeit diskussions-bedürftig geworden.

Lösung

Sind Sie der Meinung, dass Google und Microsoft sicher ist und Ihre Daten schützt (kann ja sogar stimmen), dann sollten Sie diese Produkte mal ausprobieren. Gerade wenn Sie mit mehreren Leuten an Dokumenten arbeiten, kann das eine Erleichterung sein. Google macht es sogar kostenlos.

Ich denke aber, dass Sie eher skeptisch sind und sollten vielleicht doch eine Möglichkeit finden Ihre Daten besser zu schützen. Ihre Daten gehören nicht irgendwo in die Welt verstreut, sondern sollten bei Ihnen bleiben und das auch örtlich.

Die Lösung ist ganz simpel: Die Cloud sollte am Ort physikalisch betrieben werden, wo die Daten zu sein haben. Wir brauchen also nur einen kleinen Server (Rasperry Pi kann das auch) und Software, die uns unterstützt.

Ich nehme mir als Experiment das Produkt „OnlyOffice“ vor:

http://www.onlyoffice.com

Damit wird getestet, ob die Vorteile wirklich gewinnbringend sind und ob wir die beiden erwähnten Nachteile in den Griff bekommen.

Im nächsten Post werde ich eine kleine Anleitung schreiben und berichten, wie gut das klappt.

Vielleicht fallen Euch noch weitere Vorteile oder Nachteile ein. Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Das beste Desktop PC Betriebssystem. Gibt es sowas? (Teil 4/4: Linux Forts.)

Bei dem vierten Teil werde ich mich kurz anderen Umgebungen widmen, anschneiden und auf die Hauptdistros eingehen. Ich halte das etwas kürzer, weil ich diese Desktops nicht produktiv nutze, aber durch meine Tests dennoch empfehlen kann.

Zu Teil 3

Mate

Das war früher die Vision von Gnome 2.0 sofern es Vision genannt werden kann. Eine Taskleiste unten und drei Hauptmenüs oben links definieren das Standardlayout. Der Schriftzug „Anwendungen“ der oberen Leiste öffnet ein Anwendungsmenü, das zweite Orte auf dem Rechner (z.B. Dokumente, Bilder, usw.) und das dritte Menü ist für das System an sich (Systemsteuerung, Software Manager, Updates oder sogar Herunterfahren).

Von der Bedienung ist es der Favorit meiner Frau. Es ist sehr simpel gehalten, wird von vielen Linuxianern bewundert, läuft flott und sehr stabil.

Quelle: omgubuntu.co.uk

Wer etwas Klassisches sucht, dass auch an Windows XP erinnert, ist mit dieser Umgebung gut bedient.

Hauptdistros sind Ubuntu Mate und Linux Mint Mate. Ich würde aber zur Ubuntu Variante greifen. Das Software Center von Ubuntu Mate ist eine sehr schöne Kreation und macht viel Spaß zu bedienen.

KDE Plasma (Kool Desktop Environment)

Dies Oberfläche ist ein Biest, denn sie hat extrem viele Optionen. Mein Eindruck ist, dass viele Ideen von Windows und Mac Os kommen, allerdings von allen Ideen, die es jemals gegeben hat. Es ist schwer zu definieren.

Es ist auch ein guter Desktop, allerdings nicht so mein Favorit. Ich finde ihn etwas überladen. Allerdings kann man ihn solange umbauen, bis man das Feeling von Mac OS 10, Windows 95, 98, XP, 10  usw. erhält. Natürlich kann man damit auch etwas eigenes Besonderes erstellen. Von verschiedenen Taskleisten bis hin zu Widgets, bleibt kein Wunsch offen.

Das Standardlayout ist bei den meisten Distros recht harmlos.

Quelle: www.kubuntu.org

Wer sich durch Klicken eine eigene Umgebung konfigurieren möchte, evtl. auch das „Feeling“ von etwas Vertrauten aufbauen möchte, kann es damit machen.

Zu KDE gibt es auch viele sehr leistungsfähige Anwendungen, die KDE selbst gar nicht wirklich benötigt. Ich nutze gerne Kdenlive zum schneiden von Videos. Das mache ich in meiner Gnome-Shell Umgebung. Alles top!

Beste Distro? Kubuntu, KDE Neon oder OpenSuse liegen da ganz weite vorne!

XFCE
Quelle: 2.bp.blogspot.com

Noch eine schöne Desktop Umgebung ist XFCE. Ähnlich zu Mate ist es anpassbar und fast genauso leichtgewichtig. Es fällt mir schwer beide in Sachen Komfort und Bedienbarkeit auseinanderzuhalten. XFCE galt schon immer als leichgewichtig. Wer einen alten Rechner besitzt, dem kann ich XFCE wärmstens empfehlen. Grafische Effekte, Eye-Candies fehlen allerdings komplett. Wie aber alles andere, kann das durch Extra-Software nachgerüstet werden.

Inzwischen ist es fast genau konfigurierbar wie KDE, braucht aber wegen fehlendem Eye-Candy und Grafik-Hardware Beschleunigung weniger Ressourcen.

Allerdings sehe ich auch, dass die Vision von XFCE ein bisschen schwer zu erkennen ist, denn die Oberfläche hat sich seit Beginn gar nicht geändert (1996). Das ist etwas, was viele XFCE Nutzer sehr schätzen: Konservativismus. Wer also auf große Neuerungen wartet, wird hier enttäuscht. Dafür ist es extrem stabil, flott und zuverlässig. Es ist auch das System, welches gerne für Rasperry Pies eingesetzt wird.

Beste Distro? Wer das stabilste vom Stabilen haben möchte, ist bei Xubuntu gut aufgehoben. Zwischen den Versionen gibt es von der Bedienung kaum Unterschiede.

Manjaro ist auch eine gute Distro für XFCE, allerdings als Rolling Distro weniger stabil als XUbuntu.

Budgie

Dieser ist ganz neu und stammt von Entwicklern, die etwas Neues ausprobieren wollen.

Quelle: 1.bp.blogspot.com

Ein Highlight ist die rechte Sidebar für Einstellungen. Es ist eigentlich nicht so spektakulär. Budgie versucht durch das einfache Startmenü und wenigen Optionen Benutzer abzuholen, die etwas Minimales dennoch Frisches möchten. Dafür hat es halt wenige Optionen. Es erfüllt trotzdem die Anforderungen einer Desktop Umgebung.

Es ist ein frisches Projekt. Was kommen wird, ist schwer zu sagen.

Beste Distros sind Solus OS, was sehr jung ist (noch sehr wenig Software-Unterstützung) oder Ubuntu Budgie.

Fazit

Das ist noch nicht alles. Hier gibt es einen Überblick zu einigen Weiteren Desktop-Umgebungen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Desktop_environment

Englische Wikipedia hat mehr zu erzählen. 🙂

Es gibt wirklich sehr viele Desktop Umgebungen und besonders interessant sind die Exotiker, die wirklich etwas ausprobieren, doch aber nicht immer erkannt werden. So bleiben diese den speziellen Linux-Geeks vorbehalten, etwas schade eigentlich.

Ich habe in dieser Reihe der 4 Artikel mal grob angeschnitten, was es so gibt und Ihnen hoffentlich eine Idee gegeben welche Desktop Umgebung für Sie interessant sein könnte. Auch habe ich so neutral wie möglich über Windows und MacOS diskutiert. Ich glaube, heute durch die Spionage sollte man sich wirklich überlegen, ob seine Hardware Software-Giganten überlassen sollten, die einen aussaugen.

Sie müssen sich nicht mit vielen Distros herumschlagen, nehme Sie Ihren Lieblingsdesktop suchen Sie sich die beste Distro aus und schon sind sie dabei.

Dass ich viel Ubuntu empfehle liegt daran, dass der Support am besten ist und wirklich viele Abspaltungen mit der Desktop Umbegung angeboten werden, die wirklich gut funktionieren.

Bei Desktop Linux erhalten Sie hohe Qualität an Software mit der richtigen Distro Ihrer Wahl. Fragen Sie einfach nach, ich berate Sie gerne!

Was ist Sicherheit (für Sie und die EDV)?

Ich möchte nicht groß mit Begriffen herum-werfen, die zum Teil technisch, aber zum Teil leider auch unscharf definiert sind.

Da jeder Mensch eine andere Vorstellung von „Sicherheit“ hat, ist es auch nicht einfach festzulegen was das im IT-Bereich wirklich bedeutet.

Sollte Sie das Thema „Sicherheit“ interessieren, dann lesen Sie weiter. In diesen Dokument werde ich versuchen durch Verständnis das Konzept Sicherheit im IT-Bereich näher zu bringen. Dafür brauchen wir nur ein paar Prinzipien, Augenöffner und Erläuterungen ohne dubiose Fachbegriffe einzusetzen. Ich werde den Leuten zeigen, was wirklich Sicherheit in der IT ist, insbesondere, was das für Sie als Person in diesem Zeitalter bedeutet.

Falls Sie der Meinung sind: „Ich habe doch nichts zu verbergen“, dann tut mir das für Sie Leid, denn dann sehen den Wert in sich selbst und Ihrer Arbeit gar nicht und ich glaube auch nicht wirklich, dass Sie es so meinen. Jeder Mensch hat vertrauliche Informationen. Ihre Daten gehören Ihnen und Sie sollten selber entscheiden können, wer diese Daten erhält und wem Sie verweigert werden.

Fangen wir also beim Alltag an. Was bedeutet für Sie Sicherheit im Alltag?

Im Alltag

Sie haben eine Tür zu Ihrem Haus und Wohnung. Sie schließen diese auf und zu. Ärgerlich eigentlich, wenn man den Schlüssel verliert. Schlüsseldienst ist heutzutage sehr teuer. Sie könnten die Tür aufbrechen und für den Schaden zahlen. Wenn Sie das können, kann das ein professioneller Einbrecher auch?

Je „sicherer“ die Tür ist, desto schwieriger müsste es sein, diese zu öffnen. So soll es ja auch sein!

Warum schützen wir also unser Zuhause vor Eindringlingen? Weil sie etwas wertvolles klauen könnten? Es gibt Menschen auf dieser Welt, die besitzen keine Tür, aber auch keine Wertgegenstände. Somit kein Anreiz für Diebstahl.

Für Ihre Wertgegenstände haben Sie hart gearbeitet. Sie sollten Ihren Besitz beschützen. Wenn Sie das genauso sehen, dann sollten Sie das auch für Ihre Daten tun und sehen, dass keiner diese vor Ihrer Nase einfach weg-kopiert.

Leider ist das in der heutigen Zeit sehr schwierig geworden, denn die meisten Geräte teilen verschiedenen Firmen Ihre persönlichen Daten mit ohne das Sie es merken. Die gute Nachricht ist aber, Sie können sich dagegen wehren.

Regierung beschützt mit Überwachung das Volk

Oft heißt es ja, dass die Daten der Rechner ermittelt werden, weil man nach Terroristen sucht. Ich halte das für eine billige Ausrede der Nachrichten (Fake-News?).

Intelligente Terroristen nutzen Software, mit der sie sich versteckt halten können, auch vor der NSA. Weil genau diese Vorbereitungsmaßnahmen ihnen gelehrt werden, finde ich, dass Sie auch darüber wissen sollten.

Die Daten, die Sie erzeugen, erwirtschaften, usw., die Ideen, die Sie aufschreiben, gehören nicht der Regierung sondern Ihnen! Sie zahlen Ihre Steuern, wie ein jeder braver Bürger. Wenn die Regierung etwas von Ihnen möchte, dann müssen Sie zuerst gefragt werden. So sollte es sein. So muss es (wieder) werden.

Lassen Sie sich nicht aussaugen. Nutzen Sie ein System, das nicht Sie und Ihre EDV kontrolliert, sondern da ist um Sie bei der Arbeit zu unterstützen.

Geld

Leider bin ich kein Finanzexperte, aber ich finde es schon interessant, wie große Banken an die Macht gekommen sind, indem Menschen Ihnen das Geld ausgeliehen haben. Wir haben ja ein oder mehrere Konten, aber wesentlich weniger Bargeld im Vergleich dazu in den Taschen. Da es keine Zinsen mehr gibt, könnten wir auch alles abheben und für uns behalten.

Die Meisten tun das aber doch nicht. Naja, ich mache es nicht, weil ich glaube, dass es eine gewisse Sicherheit in meiner Bank gibt. Ich hebe mein Geld ab oder überweise Beträge online. Zumindest ist bis heute immer noch das Vertrauen dar. Der Zwang ist auch dar, weil die Firmen für Gehälter eine Bankverbindung verlangen. Dabei hört es aber auch nicht auf. Ohne Bankverbindung ist man in Deutschland stark eingeschränkt, finde ich.

Wie in Zukunft mit Geld umgegangen wird, ist noch ungewiss, aber der Trend zu bargeldlosen bezahlen wird immer stärker. Ob das gut ist, weiß ich nicht. Man munkelt, dass Banken und Regierungen, die volle Kontrolle über die Finanzen der Menschen erlangen wollen.

Ich möchte das Thema auch nicht weiter vertiefen, dennoch finde ich es beängstigend, dass die meisten Banken Windows Betriebssysteme (Gerne auch mal XP) am laufen haben, was von der Sicherheit im Vergleich zu Alternativen deutlich schlechter ist.

Warum Windows nicht sicher ist, schneide ich sofort an…

Windows

Ich lese so Slogans wie „Das bislang sicherste Windows“ oder „Sicherstes Windows aller Zeiten“. Damit ist Windows 10 gemeint.

Kommen wir zurück zu „Sicherheit“ und was es bedeutet. Für die Firma Microsoft mag Windows sicher sein, weil Maßnahmen im Code stecken, die dafür sorgen, dass Angriffe von Hackern abgewehrt werden. In der Theorie funktioniert das auch teils. Komisch, dass immer noch Kaspersky und Co. Produkte andrehen, wenn Windows angeblich so sicher ist, aber lassen wir das mal so stehen.

Sicherheit für Sie? Wie wir bereits wissen, nimmt sich Microsoft das Recht heraus, Ihre Webcam zu nutzen, Ihr Mikrofon abzuhören und sogar auch Mausbewegungen und Tastatureingaben mit-zuschneiden. Angeblich soll dadurch das Produkt verbessert werden. Sind Sie jetzt ein Versuchskaninchen?

Ich halte eine Software, die Ihre Kunden unaufgefordert ausspäht für unsicher. Sie ist unsicher, weil sie nicht Sie vor Datenklau schützt. Eine gute Software macht das, was Sie Ihr mitteilen und nicht mehr. Wenn Sie von guter Qualität ist, dann führt Sie die Aufgaben so aus, wie Sie es wünschen. Dabei darf nicht mehr gemacht werden. Möchten Sie einer Firma Feedback mitteilen, dann muss das freiwillig sein.

Zwang von Updates ist dabei auch ein großes Thema. Sie können Windows nicht ohne Aufwand daran hindern sich zu aktualisieren. Warum macht es das gegen Ihren Willen? Sie werden dazu gezwungen! Dann haben Sie ein Update, und plötzlich funktioniert die Netzwerkkarte nicht mehr. Das ist weder sicher noch zuverlässig. Ich stelle mir die Frage, warum müssen Sie sich das antun. Für ein Betriebssystem, wofür Sie sogar Geld bezahlt haben. Das ist echt ein Witz!

Ich bin mal direkt. Seit dem NSA-Skandal von 2013 haben sich einige Firmen verraten. Ich halte es für ein Unding! (Vielen Dank Snowden für die Aufklärung!)

Und genau diesen Firmen sollten Sie nach Möglichkeit aus dem Weg gehen. Es gibt genug Menschen und Lösungen, auch hier in Deutschland, denen das bewusst ist und sich dagegen wehren. Unsere Regierung scheint dafür noch wenig Verständnis zu zeigen.

Quelle: pureinfotech.com

„Windows 7/8 spioniert aber nicht“, heißt es. Dass Windows 10 viele Abhörfunktionen hat, schockierte einige Menschen und fiel deshalb auf, weil die Optionen zum Abschalten angeboten wurden. Leider muss ich aber Windows 7/8 Nutzer enttäuschten. Die Gratis-Upgrades von Windows 10, die für ein Jahr von MS angeboten wurden,  führten zu der Überraschung, dass kaum Menschen es haben wollten. Also hat Microsoft durch Updates bei W7/8 dafür gesorgt, dass trotzdem abgehört wird. Ich glaube bei Windows XP, gibt es diese Abhörfunktionen nicht: http://thehackernews.com/2015/08/windows-spying-on-you.html

Bei Apples MacOS bin ich mir nicht sicher, aber da die Firma der NSA auch Daten über PRISM abgibt, sollte man auch hier nicht vertrauen.

Was können wir also dagegen tun? Ich kenne ein paar Lösungen! Erlangen Sie Kontrolle über Ihren Rechner zurück indem Sie das Betriebssystem wechseln.

Ich werde jetzt ein paar Aspekte kurz anschneiden. Möchten Sie mehr über das Thema wissen, fragen Sie einfach nach. Sie können auch in diesem Blog einen Kommentar hinterlassen.

Linux

Kann Linux nicht auch spionieren? Tatsächlich wurde Torvalds gefragt, ob er Hintertüren dafür einbaut. Das hat er abgelehnt, doch hier ist ein Punkt, weswegen das selbst mit seiner Zustimmung nicht funktionieren würde. Der Kern von Linux wird von einer großen Gruppe von Entwicklern gepflegt. Einige dieser haben Ihre moralischen Werte und beobachten genau, was in den Quellen passiert. Sollte einer auf die Idee kommen, Hintertüren einzubauen, gibt es eine Kopie der Quellen, wo diese Hintertür wieder entfernt wird, denn es wird immer die Person geben, die das nicht möchte. Bei Linux würde das sehr schnell auffallen und der Name wäre verdorben. Ein besseres/sicheres Produkt würde es ersetzen. Merken Sie etwas? Hier geht es um echte Qualität! Das bedeutet, das System macht, was Sie sich wünschen und nichts anderes. Es ist für den Benutzer da nicht für eine Firma. Linux und die ganze Gemeinschaft lebt genau davon. Sie lebt von Transparenz, Qualität und somit Sicherheit.

Und genau deswegen ist Linux auch das Richtige für Sie. Windows ist für niemanden eine gute Wahl. Es ist Zwang, den man entkommen sollte. Ist man dem entkommen und kann der Gesellschaft trotzdem beitragen oder sich produktiv in seiner Firma entfachten, dann wird das Leben automatisch viel lässiger. Keinen unerwünschten Datenklau, keine Viren, keine Ressourcenverschwendung von Software (Anti-Virus), die Sie nicht wirklich brauchen. Sie erhalten Software, die nur genau das tut, was Sie möchten und nicht mehr. Hier ist übrigens noch ein netter Beweis:

Ubuntu ist zwar gut, aber von der Bedienung etwas ungewohnt, wenn man Windows immer gewohnt war. Falls Sie aus der Windows Welt kommen, kann Ich Ihnen Linux Mint ans Herz legen. Dazu mehr hier:

http://www.steinzone.de/wordpress/index.php/2017/06/11/das-beste-desktop-pc-betriebssystem-gibt-es-sowas-teil-3-linux/

Ich helfe bei der Wahl gerne weiter. Schreiben Sie mich an. Ich möchte den Menschen helfen, aus dieser IT-Sinnlosigkeit zu entkommen. Lassen Sie sich befreien.

Wenn es für Sie eine Lösung gibt Linux am Arbeitsplatz einzusetzen, bei der Sie mindestens genauso gut arbeiten können, dann werden Sie schnell merken, dass die Arbeit am PC viel mehr Spaß macht. Suchen Sie nach der oder anderen Lösungen.

Linux am Arbeitsplatz ist die eine Variante um sein System besser abzusichern, aber nicht die Einzige. Das Thema Cloud möchte ich für Sie noch kurz anschneiden.

Cloud

Wir waren bei „Sicherheit“. Was soll jetzt die Cloud damit zu tun haben? Nun, die Frage stellt sich sobald Ihre Daten in Verbindung mit einer Cloud kommen. Was ist also wirklich eine Cloud?

Der Begriff ist sehr unscharf definiert. Auf gut Deutsch ist es Luft mit gesättigten Dampf. Das Wasser sind die Daten, die von Ihren Geräten in die Luft gehen und zur Wolke heranwachsen. Man kann es so sehen. Laden Sie Daten herunter, findet eine Kondensation statt. 😉

Eigentlich ist eine Cloud ein ganz nettes Konzept, denn Sie lagern die Daten an einer zentralen Stelle und können mit jedem Gerät die abrufen. Eigentlich ganz sinnvoll und selbsterklärend. Es ist nicht komplizierter als genau das.

Heutzutage haben die Menschen mehrere Geräte (PCs, Tablets, Smartphones) um Ihre Daten zu bearbeiten. Das klassische Beispiel sind Emails. Ein Email-Server kann als Bestandteil einer Cloud gesehen werden.

Kommen wir zu dem Problem. Wo liegt diese Cloud (Server, der Ihre Daten zur Cloud verarbeitet)? Naja, das ist eigentlich auch nicht klar, weil Firmen wie Google, Apple, Microsoft, usw. große Serverfarmen besitzen. In Verbindung mit einem Ihrer Online-Konten (Onedrive, iCloud) liegen dann die Daten Irgendwo in riesigen Datenzentren und werden durchgeleuchtet, sofern die Firma den Bedarf dazu sieht.

Möchten Sie diese Technologie nicht sinnvoller nutzen? Sie habe zu Hause doch auch einen Briefkasten, oder? Wie wäre es mit einer eigenen Cloud? Sie können diese Cloud nach Ihrem belieben konfigurieren (lassen) und dafür sorgen, dass diese über das Internet auch von außen zugänglich ist (sofern sie das wollen). Ein Rasperry Pi (https://www.raspberrypi.org/) reicht meistens schon aus, um eine private Cloud zu haben, bei der Sie die Daten unter Kontrolle haben und vor dem Internet wegschließen können. Es ist klein, verbraucht maximal soviel Strom wie ein Modem oder Router der Telekom und kann dazu noch Ihr privates Netzwerk überwachen.

Sehen Sie das Beispiel Emails: Die Emails, die Ihnen geschickt werden landen direkt auf Ihrem Cloud-Server. Sie bleiben nicht im Internet, wie bei GMX oder Freenet und Co. sondern Sie befinden sich wirklich bei Ihnen zu Hause. Jetzt können Sie mit Ihrem Gerät die Mails abrufen, aber der Zugang geht auf Ihren Cloud-Server. Der Abruf ist sogar viel schneller und dadurch, dass die Emails in Ihrem Netzwerk zu finden sind. Der ehemalige Email-Provider kann also damit nicht mehr einfach in Ihre Post reinschauen, wenn Ihm danach ist. Außerdem ist es auch ausfallsicherer, denn wenn Sie mal nicht ins Internet kommen, ist der Server trotzdem noch da und Sie kommen an Ihre Emails.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Dateien, Kontakte, Termine. Speichern Sie alles in der Cloud und es ist wirklich dort, wo Sie es haben möchten und nicht irgendwo anders.

Das war es mit meinem kleinen Exkurs. Ich hoffe einigen Menschen die Augen geöffnet zu haben und freue mich jederzeit über interessante Diskussionen zu diesem Thema.

Das beste Desktop PC Betriebssystem. Gibt es sowas? (Teil 3/4: Linux)

Teil 2 noch nicht gelesen? dann aber…

zu Teil 2

Teil 3: Linux

Nun kommen wir zu meinem Lieblingsthema Linux und hoffentlich auch für Sie. Dieser Text soll Leute, die sich unsicher sind ob es das Richtige ist, eine neue Perspektive geben.

Allerdings möchte ich ein wenig anders anfangen, als andere Autoren das getan haben. Ich konzentriere mich zuerst auf die grafische Oberfläche. Warum ist das wichtig? Ist es nicht unbedingt, aber es erleichtert die Wahl zwischen den vielen über 300 Linux Distributionen (Distros).

Da ist auch der Nachteil. Linux hat zu viel Auswahl. Das gibt es bei Windows oder MacOS nicht. Und welche ist dann die beste Distro? Das kommt auf den Anwendertypus an. Ich denke aber, wenn wir mit der Diskussion „Grafische Oberflächen“ (GUI) starten, ist die Wahl viel einfacher. Die Wahrheit ist, dass die Distros sich oftmals ab-kopieren und nur kleine Veränderungen enthalten. Außerdem ist GUI sehr wichtig, denn die Entwickler einer bestimmten GUI entwickeln auch meistens an der Distro. Das ist auch wichtig, weil diese mit der vorgesehenen Distro im Einklang arbeitet. Mehr dazu folgt.

Warum aber überhaupt Linux? Ein paar Vorteile gibt es schon:

  1. Keinen Ärger mehr mit Viren. Linux ist im Kern sicher.
  2. Rechnerangriffe auf Linux Systemen ist sehr schwierig, weil Webbrowser niemals vollen Zugriff auf Ihrem Rechner haben.
  3. Keine Bluescreens.
  4. Keine Spionageaktivitäten an Ihrem Rechner. Der PC gehört Ihnen und macht nur das, was Sie möchten.
  5. Keine Zwänge Updates installieren zu müssen, wenn es Ihnen am wenigsten passt.
  6. In der Regel weniger Hardware-Ressourcen, die benötigt werden. Einige Linux Distros kommen bereits mit 256 MB RAM gut aus.
  7. Jede Menge kostenlose werbefreie Software von sehr hoher Qualität.

Aber diese Diskussionen finden sich in anderen Foren und Sites wieder. Darauf werde ich nicht näher eingehen.

Führen wir mal einen neuen Begriff ein: Desktop Umgebung (Desktop Environment). Auch hier gibt es einige. Bei Windows oder MacOS, gibt es den Begriff nicht wirklich fest, aber Desktop Umgebung ist alles grafische außerhalb der Anwendungen, was Sie als Anwender sehen. Bei Windows ist das z. B. das Startmenü und die Taskleiste. Der (Internet) Explorer u. a. gehört als zentraler Bestandteil dazu.

Jetzt gibt es für Linux viele Desktop-Umgebungen, zum Glück aber weniger als Distros. Hier müssen Sie sich die Frage stellen, welche Desktop Umgebung Sie eher anspricht. Ich werde im Abschnitt auch auf die Hauptdistro eingehen. Sollte Ihnen diese gefallen – ist mein Tipp – die entsprechende Hauptdistro zu nehmen. Dort läuft die dafür vorgesehene Desktop Umgebung einfach am besten.

In der Regel kann jede Distro mit jeder beliebigen Desktop Umgebung arbeiten. Da die Entwickler der Distro aber diese nicht ausgiebig testen, halte ich davon eher Abstand. Wenn Sie also eine gute stabile und zuverlässige „Experience“ erleben wollen, nehmen Sie einfach die Hauptdistro. Experimentieren können Sie immer noch. Sie können auch mehrere Desktop Umgebungen installieren, wenn Ihnen danach ist.

Gnome

Und so sieht es bei mir aus. Gnome-Shell ist mein Favorit. Ich habe die Desktop-Umgebung mit ein paar Extensions erweitert.

Und so sieht es standardmäßig aus (Die obere Leiste hat weniger Kram):

* from https://www.gnome.org/gnome-3/

Sie fragen sich vielleicht, wie man das bedient. Nun, es ist sehr einfach. Es gibt nur zwei Ansichten, die für Wählen von Anwendungen (Aktivitäten) und die Ansicht für eine Anwendung selbst.

Es ist ein sehr ungewohntes Prinzip und hat mit Windows oder MacOS gar nichts zu tun. Hier gibt es auch kein Startmenu, im Gegenzug dazu aber eine Application View (gleichwertig).

Das ist auch der Grund, warum diese Oberfläche von vielen Linux-Usern verflucht wird. Früher war Gnome mehr an das Windows Paradigma angelehnt. Vor 6 Jahren wurde dieses Konzept über Bord geworfen, denn die Entwickler wollten etwas evolutionäres schaffen.

Ich mag Gnome und Gnome-Shell sehr. Ich habe das Gefühl, dass ich damit schnell und produktiv arbeiten kann. Auch die Lernkurve war nicht wirklich groß. Allerdings kann man hier keine Windows oder MacOs ähnliche Bedienkonzepte erwarten.

Es ist anders und das finde ich persönlich sehr wichtig, denn Linux sollte kein Abklatsch von Windows oder MacOS sein, sondern etwas eigenes.

Im Mittelpunkt steht das Konzept keine Ablenkung und Fokus auf die laufende Anwendung. Man sieht das Fenster der Anwendung und alles weitere wird versteckt. In der Aktivitäten-Ansicht sieht man alle laufenden Fenster in Miniaturansicht und kann dort hinwechseln, schließen oder sogar in andere virtuelle Desktops verschieben, ein Konzept, dass Windows 10 später ab-kopiert hat. Ich finde das sehr praktisch und betrachte es als Killer-Feature. In der Aktivitäten kann auch leicht gesucht werden. Egal ob Programme (sogar nicht installierte), Dokumente, Emails, alles kann dort abgerufen werden.

Wer wirklich etwas neues am PC in Sachen Bedienung erleben möchte, ist hier genau richtig. Noch dazu entwickeln einige der Hauptentwickler von Linux  (die von RedHat gesponsort werden) an dem Gnome-Desktop weiter. Genau deswegen halte ich diesen für keine schlechte Wahl.

Jetzt zur Hauptdistro von Gnome-Shell. Hier sehe ich drei, aber am besten ist Fedora. Fedora ist immer in Sachen Innovation weit vorne, allerdings gibt es jedes halbe Jahr ein Upgade, welches man unbedingt machen sollte. Hier sehe ich immer etwas Risiko. In der Vergangenheit liefen die nicht reibunslos ab. Inzwischen ist das besser geworden.

Zweite Variante ist CentOS, das ist der stabile Ableger von Fedora wird nicht so oft aktualisiert, aber zehn Jahre Support ist ein schönes versprechen, dass eingehalten wird. Bei IT Unternehmen ist es sehr beliebt. Für Desktops an sich ist es nicht ausgelegt, aber vom Terminal aus kann Gnome-Shell nachinstalliert werden. Die Installation von CentOs ist also ein bisschen aufwändiger.

Die dritte Variante ist Ubuntu Gnome oder später für die kommende 17.10 Version einfach Ubuntu, denn Canonical hat entschieden mehr an Gnome mitzuarbeiten und Unity aus Ihrem System zu entfernen. Ubuntu war schon immer einfacher und zuverlässiger in Software Management und kausale User. Was ist Unity? kommt noch!

Empfehlen kann ich aber auch noch OpenSuse Leap, aber eher weniger. Leider ist die Version nicht ganz neu, aber im Gegenzug enthält es viele Tools für Power Users (YaST).

Für jemanden, der umsteigen möchte und noch nie Linux genutzt hat, würde ich mit Gnome-Shell warten. Es ist zwar einfach zu bedienen, aber wir brauchen noch ein darunterliegendes System, was nicht für IT-Profis ausgelegt ist. Das sehe ich hier noch nicht ganz klar.

Wer sich aber so wenig mit dem System quälen möchte, trotzdem Gnome-Shell haben will, dem empfehle ich Ubuntu Gnome 17.04. Ich habe es im produktiven Einsatz und es macht keinen Ärger. Es gibt auch Ubuntu Gnome 16.04 LTS mit 5 Jahren Support (also noch bis 2021). Das kann man auch ohne einsetzen…

Unity

Canonical hat etwas eigenes entwickelt (auch vor 6 Jahren), was anfangs sehr instabil war, heute aber wirklich gut läuft. Leider wird es nicht mehr weiterentwickelt und ich rate davon ab, es noch zu nutzen. Ubuntu 17.10 liefert jetzt ein angepasstes Gnome mit, was die Ex-Unity-User abholen wird.

*aus Wikipedia

Wenn Sie natürlich sowas immer noch benutzen wollen, sind Sie mit Ubuntu 16.04 LTS noch gut dabei (Auch bis 2021 Support). Danach müssen Sie aber nach Alternativen suchen.

Cinnamon

Vor einigen Jahren war der Hass auf Gnome (und Unity) etwas größer, weil die Entwickler zu viel Neues wagten. Cinnamon ist daraus entstanden und hat sich in eine Richtung entwickelt, die wesentlich benutzerfreundlicher ist.

Allerdings sind das MS Windows ähnliche Paradigma, mit denen Menschen aus der Windows Welt abgeholt werden können. Hier gibt es ein Startmenü, Desktop-Symbole, Systemsteuerung usw.

Es ist aber keine einfache Kopie von Windows Komponenten; es ist viel mehr. Die Entwickler haben sehr viel Feedback von Menschen aus Foren umgesetzt, manche Features, die selbst bei Windows sehr praktisch gewesen wären. Hier kann man von diesen profitieren. Zum Beispiel kann die Taskleiste beliebig angepasst werden. Ob dort eine kleine Systemüberwachung zu sehen ist, Mailüberwachung, Taskleiste nur mit Symbolen oder auch mit Beschriftung. Das kann alles Individuell eingestellt werden. Der Update-Manager ist sehr übersichtlich und lässt den Benutzer konfigurieren wann und wie diese angewandt werden.

Es ist wirklich ein schönes Konzept in dem sich User von Windows 95 bis 10 wirklich wohlfühlen können. Es ist flott, es ist sicher und stabil. An Anpassungsoptionen bleibt kein Wunsch offen. Man kann sogar alles mit zwei Klicks in die Werkeinstellungen setzen, wenn es einem nicht mehr gefällt.

Die beste Distro dafür ist ganz klar Linux Mint. Cinnamon integriert sich damit am besten. Auf Seiten wie vom Verlag CHIP heißt es sogar, es sei das beste Linux System. Von manchen Leute meine ich sogar mal gelesen zu haben, es sei das Beste System überhaupt. Ich halte das für übertrieben.

Wer Windows kennt und vielleicht nicht ganz so glücklich damit ist, Linux Mint Cinnamon kann ich ihm wärmstens empfehlen. Die Integration ist wirklich gut gelungen und Nutzer werden merken, dass keine Kommandos eingetippt werden müssen.

Cinnamon gibt es inzwischen auf vielen anderen Distros, aber davon rate ich ab. The Best Experience ist mit Linux Mint.

Leider hat Linux Mint einen Nachteil für einige Entwickler und Profis im IT-Bereich. Durch den 5-jährigen Support bleibt die Software in dem Zustand eingefroren. Sicherheitspatches werden lediglich eingepflegt. Das ist auch okay, genauso macht es ja auch Windows. Wer aber neuere Software Versionen (vielleicht sogar Beta oder Test-Versionen) bevorzugt, wird merken, bei Mint geht es um stabile Software. Die kann dann schon etwas älter sein.

Z.B. hat LibreOffice das Ribbon-Konzept der Microsoft Office ein bisschen nachgebildet. Bei Linux Mint wird man das nicht so schnell zu sehen bekommen. Sobald Version 19 (Im Sommer 2018) am Start ist, ist es mit dabei. Natürlich kann diese Software auch schon vorher installiert werden, aber es ist nicht in der Standard Software Repository enthalten.

Es ist wirklich ein gutes System und führt den Anwender in Sachen Software-Pflege gut an der Hand. Und weil es immer noch Linux ist, muss man sich auch keine Sorgen wegen Sicherheit, Viren, Malware , Spyware oder ähnliches machen.

Wer also Windows wegen Spionage und vieler andere Probleme aus dem Weg gehen möchte und eine Alternative sucht, ist mit Linux Mint genau richtig.

Einfach ausprobieren!

Der nächste Teil dieser Reise wird noch ein paar erwähnenswerte Desktop Umgebungen anschneiden, die mehr oder weniger bekannt sind, trotzdem für den produktiven Einsatz gut geeignet sind. Bleiben Sie dran, Teil 4 kommt bald!

Das beste Desktop PC Betriebssystem. Gibt es sowas? (Teil 1/4: Hardware)

Hier ist eine der Fragen, die mich schon lange plagt:

Welches ist das beste Betriebssystem (OS) für einen Desktop PC?

Ich kenne für mich selber mehr oder weniger die Antwort, doch ich bin mir nicht sicher, ob andere sich weiterhin die Frage stellen.

Falls der Leser sich fragt, ob es etwas besseres als Windows, Linux oder MacOS X gibt, werde ich versuchen über ein paar Gedankenanstöße sich selber diese Frage zu beantworten. Dabei werde ich meine Erfahrung in Sachen IT offenbaren und erklären, warum manche Dinge in der IT-Landschaft aufgebaut sind wie sie heute zu sehen sind. Ich kann gleich erwähnen, dass man mit Windows, MacOS oder Linux gut dabei ist. Andere Systeme wie BSD, AmigaOS (ja, das gibt es auch noch) oder Haiku sind für den alltäglichen Gebrauch eher weniger geeignet.

Sind Sie mit Ihrem Betriebssystem unzufrieden? Dann lesen Sie weiter. Vielleicht kann Ihnen dieser Text weiterhelfen sich für etwas Neues zu entscheiden.

Wo fangen wir an? Mit der Hardware, denn OS braucht immer die richtige Hardware damit es ordentlich funktioniert.

Hardware

Damit meine ich nicht was genau im Gerät steckt, sondern was es aus Sicht des Nutzers für eine Bedeutung hat.

In diesem Artikel beschränken wir uns auf Desktop Rechner. Es gibt Hybrid-Geräte mit Android, die man als Desktop-Rechner nutzen kann. Tablets in der Theorie kann man für die Arbeit verwenden, aber hier geht es um vollwertige Desktop-Rechner oder Notebooks.

Es gibt das Konzept der Konvergenz, bei dem alle Geräte vereeint werden und ein großes Ganzes mit einer Cloud-Anbindung bilden. Das bedeutet, dass die Daten eigentlich an einer zentralen Stelle (z.B. Cloud) liegen und jedes Gerät (Smartphone, Tablet oder Computer) die gleiche Oberfläche anzeigt (mehr oder weniger). Canonical  hat das versucht, ist aber an vielen Stellen (gerade in den letzten Monaten) gescheitert.

Ich denke der Mensch sollte die Funktionalität dieser Geräte auseinanderhalten. Eine Smartwatch kann zwar technisch einen PC ersetzen – das ist durchaus vorstellbar – macht aber keinen Sinn. Eine Smartwatch, die Uhrzeit anzeigt und ein bisschen mehr, ist dafür ausgelegt, sowie in gleicher Weise ein Smartphone für Telefonie und Erreichbarkeit stehen sollte. Deswegen ist ein Tablet auch ein Tablet und sollte nichts anderes sein. Das heißt aber nicht, dass die Geräte nicht miteinander kommunizieren sollten und das ist das Wesentliche. Darauf wird noch eingegangen.

Neue Hardware

Falls Sie einen neuen Rechner kaufen möchten, ist bei den meisten Windows vorinstalliert. Falls Sie das aber stört, gibt es einige Alternativen um dem aus dem Weg zu gehen und dabei die Lizenzkosten zu sparen. Leider kommt es nicht selten vor, dass die Auswahl begrenzter ist oder am Ende doch teurer ausfällt. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass das Betriebssystem ist, mit dem Sie klarkommen müssen.

Zum Beispiel lässt Apple sich über die Hardware und Software alles vom Kunden bezahlen. Wirft man einen Blick ausschließlich auf die Hardware, sind iMacs oder Macbooks wesentlich teurer als ein IBM-kompatibler PC – gleichwertiger Ausstattung – den man für wenig Geld sogar beim Aldi kaufen kann. 🙂

Einige meinen, sie bezahlen für das Design. Das stimmt teilweise, aber Apple ist auch sehr vom Betriebssystem (OS) überzeugt. Sie lassen sich also die Arbeit für dieses OS über den verkauften Computer bezahlen. Das geht deswegen ganz gut, weil MacOS nur auf Apple Hardware läuft (laufen darf). Alles kommt halt aus einer Hand.

Bei Microsoft Windows hingegen ist die Software für eine möglichst breite Palette an Hardware ausgelegt. Da Microsoft größtenteils die Hardware nicht selber herstellt, müssen Sie dafür extra Geld nehmen.

Auch wenn Steve Jobs mal meinte, MacOS ist kostenlos, naja, das mag zwar stimmen, aber es wurde bereits über die Apple Hardware bezahlt.

Falls Sie sich mit OS und PC gar nicht auskennen und etwas Phobie davor haben, helfe ich Ihnen gerne weiter. In der Vergangenheit, sowie auch heute, kommen die Menschen zu mir und lassen sich beraten.

Inzwischen bin ich aber der Überzeugung, dass für solche Menschen ein Linux das bessere OS ist. Linux als OS zu sehen ist schwierig, vor allem auch das Ökosystem, welches im Internet angeboten wird, zu durchschauen. Es gibt aber Linux-Versionen, die sehr schlank sind, zuverlässig funktionieren und gerade Anfängern helfen einen Computer zu nutzen.

Weil Linux und die OpenSource Software frei ist, kann jeder mit den entsprechenden Kenntnissen ein eigenes OS basteln. Genau aus diesem Grund gibt es so viele Versionen und es mangelt etwas an Übersicht. Weiteres dazu folgt…

Alte Hardware

Gerade wenn man einen neuen PC anschafft, sieht man immer noch einen Wert in der alten Hardware. Vielleicht möchte man den PC einem Kind zum lernen schenken. Es gibt viele Gründe weswegen man alter Hardware frischen Atem einhauchen möchte.

Auch hier stellt sich die Frage, wird der Rechner wieder schneller, wenn man ein wenig aufräumt?

Gerade Windows, durch die vielfältigen Möglichkeiten, ist sehr anfällig unsauber und dadurch langsamer zu werden. Ein Tool, wie CCleaner oder TuneUp Utilities, kann helfen diesen zu bereinigen. Heute sagen wir vielleicht, dass Windows 7 alt ist, aber es wird immer noch bis mindestens 2020 unterstützt:

https://support.microsoft.com/en-us/help/13853/windows-lifecycle-fact-sheet

Sollte es also gut funktionieren, sehe ich nicht den Grund auf ein Windows 10 zu aktualisieren. Die Möglichkeit ist oftmals gegeben, natürlich hat es ein paar Features (z.B. Cortana) mehr, aber ich glaube die meisten am Ende doch nicht gebraucht werden. Die Ressourcen für Windows 10 sind im Vergleich nicht deutlich höher:

http://www.techrepublic.com/article/upgrade-from-windows-7-to-windows-10-on-the-same-hardware/

Zwar meint Microsoft, die Anforderungen sind gleich, aber das stimmt nicht ganz, zumindest nach meiner Erfahrung. Deutlich höher, wie das früher bei Upgrades war, sind sie jedenfalls nicht.

Man könnte jetzt auch Windows durch etwas anderes ersetzen, wie bspw. Linux, aber Achtung, Sie haben den Rechner mit einer Lizenz gekauft und hatten dafür bezahlt. Ich würde also beim Umstieg solcher Aktion, das alternative OS eher als Zweitsystem installieren und erst genauer ansehen. Dadurch wird mittels erhöhter Redundanz auch die Absturzgefährdung verringert. Mit zwei OS müssen Sie auch nicht auf Software verzichten, die sich sonst vermissen würden.

Falls der Rechner doch zu alt und z.T. mit Windows XP oder noch älter läuft oder lief, kann Linux Abhilfe schaffen. Es gibt Linux Systeme die wirklich schlank sind. Hier muss man aber auch bei der Auswahl genau hinsehen, denn auch Linux hat Hardware-Anforderungen in den letzten Jahren hochgeschraubt und damit schränkt sich die Auswahl ein wenig ein.

LUbuntu ist ein Ubuntu Linux Derivat, dessen Software aktuell gehalten wird, aber die Mission der Distro bleibt nach Möglichkeit so wenig Ressourcen wie möglich zu brauchen.

* Aus Distrowatch

Für kleinere Sachen, wie Texte schreiben(Word) oder Tabellenkalkulation (Excel) kommt man noch mit 512 MB RAM gut aus. Ein Pentium 4 sollte aber schon im PC stecken. Mit älteren Geräten wird es zwar gehen, aber mit diesem läuft auch das System deutlich langsamer. Für das Internet von Heute sollte der Rechner schon über mind. 1 GB Arbeitsspeicher verfügen.

Wie man vielleicht herauslesen kann, halte ich mehr von Linux, aber ich bin zu Windows nicht abgeneigt. Ich will es einfach nicht nutzen, so wie jeder Mensch seine Präferenzen hat. Die Stabilität von Windows war früher (95, 98, ME) eine Katastrophe. Aber es waren flotte Betriebssysteme und notwendig für die heute veralteten Systeme. Dafür fehlte vieles an Sicherheit. Da das Internet, im Vergleich zu heute, noch nicht so zugänglich war, spielte das auch keine so große Rolle.

Durch die Anstrengungen von Windows Vista, die Verbesserungen mittels Updates für Windows XP und der Nachfolger Windows 7, hat Microsoft inzwischen die Schiene der vielen bekannten Stabilitätsproblemen in den Griff bekommen. Früher war das undenkbar, aber heute ist es wirklich ein gutes OS geworden. Auch hier dürfen wir nicht vergessen, dass die Stabilität auch von der Qualität der Hardware abhängt. Wenn Windows abstürzt, ist das nicht immer die Schuld von Microsoft.

Leider ist die Sicherheit von Windows, gerade was das Thema Viren angeht, eine andere Geschichte. Mehr dazu noch später.

Fazit, je besser die Hardware ist (neuer) desto größer auch die Auswahl des Betriebssystem.

Zu Teil 2